Dienstag, 28. Juni 2016

Blogparade Antiheld: Die "echten" Protagonisten - Film und Serie

Nur zehn ist wirklich schwer. Es gibt so viele. Ich glaub ich mach es für Film und Serie getrennt. Bei mir dent sich das doch immer und Buch füge ich dann natürlich auch gern hinzu. Diese Blogparade mache ich doch gern mit.

Ob ich sie alle als "echt" definieren würde sei dahin gestellt ...


Was bezeichne ich als Antihelden?

Meist düster (aber nicht unbedingt), tollpatschig oder nicht so gut wie andere. Stehen aber auf der richtigen Seite und sind eigentlich voll lieb oder zumindest sympatisch. Gerade wegen dieser Schwächen.

Hab mal bei Wikipedia nachgelesen und meins passt vielleicht nicht ganz zu der Beschreibung, aber ich glaub meine passen doch ganz gut zur Antiheldensammlung. Irgendwie sind da


Serie: 

John (Luke Mitchell) - The Tomorrow People



Gut, hübsch ist er, aber gerade am Anfang wirkte er oft überhaupt nicht wie ein Held. Eher wirkte er gefährlich, hat sogar schon Menschen getötet, aber er hatte kaum eine andere Wahl und will eigentlich für das gute kämpfen und schafft es dann auch erst. Das macht ihn für mich doch zum Antihelden und ich fand ihn wirklich super.

Damon Salvatore (Ian Somerhalder) - Vampire Diaries


Wenn das kein Antiheld ist dann weiß ich auch nicht. Dabei ist er aber nicht nur schlecht. Er wirkt geheimnisvoll und gefährlich, aber eigentlich ist er gar nicht so böse oder schlimm wie er tut und hat durchaus gewisse gute Eigenschaften.

Bellamy Blake (Bob Morley) - The 100



Ein richtig toller Antiheld wie ich find. Wirkte besonders am Anfang eher unsympatisch und überheblich, entwickelte sich aber ziemlich schnell zu einem wunderbaren Menschen, den ich einfach ganz toll fand. Und der Schauspieler tut natürlich auch was mit bei, dass er mir so sympatisch rüber kommt.

Aiden (Sam Witwer) - Being Human US


Ein Vampir, der eigentlich gar nicht so sein will wie er ist, aber nicht aus seiner Haut kann. Er versucht immer wieder sich so weit menschlich zu benehmen wie es geht. Klappt aber nicht immer. Aber er ist immerhin auf den besten Weg und irgendwie find ich ihn doch sehr sympatisch.

Nathan Scott (James Lafferty) -  One Tree Hill



Auch doch ein ziemlicher Antiheld. Am Anfang besonders in Staffel 1 war er mir recht unsympatisch. Hat ständig Ärger gemacht und Lucas das Leben zur Hölle gemacht, aber nachdem er Hailey hatte wurde er super lieb und ich find ihn einfach nur noch toll. Klasse Typ.

Toby (Keegan Allen) - Pretty Little Liars



Auch ein dukler Typ, wo ich erst nicht wusste wie ich ihn einschätzen sollte und ob er nicht doch irgendwie gefährlich ist. Aber eigenltich ist er einfach total lieb und traurig darüber, dass diese üblen Gerüchte über ihn verbreitet werden. Ich hab ihn ziemlich in mein Herz geschlossen.

Clarke (Eliza Taylor) - The 100



Um auch mal eine weibliche Person zu wählen passt da Clarke ganz gut. Sie trifft wahrlich nicht immer die besten Entscheidungen und wahrlich hab ich mich manchmal gefragt wieso sie so krass drauf ist, aber eigentlich hab ich sie die ganze Zeit gemocht, denn sie war ja schon auf der richtigen Seite und hatte es auch nicht immer leicht.

Kurt Hummel (Chris Colfer) - Glee 



Kurt Hummel hat nicht wirklich eine dunkle Seite, aber ist auch nicht der Typische Held. Schwul und lustig trifft es eher. Ziemlich abgedreht und manchmal leicht merkwürdig, aber einfach genial und seltsamerweise hab ich ihn sofort in mein Herz geschlossen (hab mit der dritten Staffel damals begonnen). Ein echt klasse Typ und das Herz am richtigen Fleck.

Hook (Colin ODonoghue) - Once upon a time



Tja, auch wieder so ein dunkler Typ. Eigentlich wollte ich erst Baelfire nehmen, denn auch er hat dunkle Seiten und ist mein absoluter Liebling der Serie. Aber er wollte nicht wirklich ins Bild passen. Hook passt da einfach besser. Er ist düster und geheimnisvoll und ich weiß erst nicht wo ich ihn einordnen sollte. Aber die Vorstellung von einem eigentlich guten Hook gefiel mir sehr gut und Hook ist mir in der Serie sehr sympatisch.

Gretchen Haase (Diana Amft) - Doctor Diaries



Und zuletzt hab ich noch eine weibliche Person gewählt um die Männerquote etwas zu senken. Auch Greetchen ist nicht die typische Heldin. Tollpatschig und manchmal vielleicht sogar etwas peinlich, aber durchaus sympatisch und lieb. Ich mag sie doch sehr.

Film: 

Sam (Shia LaBeauf) - Transformers)


Sam ist wohl kaum ein typischer Held. Tollpatschig, manchmal albern und unsicher und eher Einzelgänger, aber doch ziemlich süß. Ich fand ihn immer absolut sympatisch und immerzu ziemlich aufgedreht.

A.J. (Ben Affleck) - Armageddon


Nein, auch A.J. würd ich nicht als normalen Held sehen, auch wenn Ben Affleck durchaus hübsch ist. Aber er ist auch aufgedreht, einfach anders und ziemlich verrückt teilweise und genau das mag ich so an  ihm. Ein toller Typ.

Anikin Skywalker (Hayden Christensen) - Star Wars



Ich fand Ani immer so süß und dann wird er zu Darth Vada. Ausgerechnet er. Ich kann seine Verandlung verstehen, denn es wird gut dargestellt, aber ich find es so wahsinnig schade, da Ani so ein toller Typ war. Aber leider mit viel Wut im Bauch.

Joe Black (Brad Pitt) - Rendevousz mit Joe Black



Wenn man den Tod nicht als Antiheld bezeichnen kann weiß ich auch nicht. Trotzdem ist er wahsinnig charmant. Ich mochte ihn immer so gern.

Jo (Helen Hunt) - Twister



Nein, Jo kann man wohl auch nicht als normale Heldin sehen. Sie ist teilweise ziemlich durchgeknallt. Aber ich mag sie einfach so gern und find ihre Geschichte so traurig.

Zeki Müller (Elyas M Barek) - Fack ju Göthe)


Definitiv Anthiheld, aber einfach sowas von sympatisch und ich liebe Elyas M Barek. Er bringt diese Rolle so unfassbar gut rüber. Hach, einfach toll ...

J (Will Smith) - Men in Black


Auch J find ich nicht typisch Held, ziemlich verrückt, aber super witzig und sympatisch. Einfach Men in Black eben, aber definitiv keine typischen Helden.

Ronnie (Miley Cyrus) - Mit dir an meiner Seite


Auch Ronny ist keine typische Heldin. Ziemlich störrisch und teilweise fies. Aber sie verwandelt sich innerhalb des Films und macht sich wirklich gut. Das find ich toll.

Johnny Cash (Joquim Phoenix) - Walk the Line



Auch Johnny Cash ist kein typischer Held, oft sogar ziemlich mies drauf und sackt charakterlich oft ziemlich ab, rastet auch mal aus. Aber die Musik ist so klasse und auch Johnny Cash hat was. Für mich ein toller Antiheld.

Päpstin Johanna  (Johanna Wokalek) - Die Päpstin



Tja, was soll ich über Johanna sagen? Unglaublich mutig und hat viel auf sich genommen, aber eine typische Heldin ist sie sicherlich nicht. Im Gegensatz. Eher alles andere. Aber doch war sie mir super sympatisch und ich mochte ihre Geschichte sehr. Was ich am besten fand war, dass sie nie aufgab. Egal was kam. Na gut, vielleicht doch eher Heldin, aber nicht so richtig ...



So, ich hoffe es ist nicht schlimm, dass 20 draus wurden. Konnte mich einfach nicht auf 10 speziallisieren. Hab jetzt auch ganz schön lange hierfür gebraucht, da ich immer wieder unterbrochen wurde, aber ich bin ziemlich zufrieden mit meinen Listen.

Kommentare:

  1. Hi!
    Vielen Dank für deine Teilnahme - gleich 20 AntiheldInnen, stolze Leistung ;) Freut mich sehr, dass es auch Frauen in deine Liste geschafft haben, damit nicht immer nur Männer die Lorbeeren kassieren.
    Einige aus deiner Liste würde ich eher als klassische Helden sehen. Zum Beispiel Shia LaBeaufs oder Ben Afflecks Rollen. Oder auch Die Päpstin. Daher würde es mich mal interessieren wie du dann den klassischen Helden definierst?
    Und noch ein kleiner Hinweis: wenn du das nächste Mal an einer Blogparade teilnimmst, wäre es ganz gut, wenn du den Ursprungsartikel des Veranstalters verlinkst. Falls noch mehr Leute daran teilnehmen wollen, fallen die sonst durchs Raster.
    Viele Grüße, Booleana

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    1. Huhu,

      ich dachte das hätte ich. Da im ersten Abschnitt ist das Wort Blogparade hinterlegt. Das ist die Verlinkung. Oder war das nicht der Ursprungsbeitrag?

      Schwierig klassische Helden zu erklären. Ich würd sagen sowas wie die typischen Strahlemänner/Frauen oder halt die wo viele sagen die sehen wie geleckt aus. Antihelden sind für mich eher die, die irgendwie aus der Reihe tanzen.

      LG Corly

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